
In ihrem Roman In Zeiten des Tulpenwahns erzählt uns Susanne Thomas das Schicksal einer jungen Holländerin während des Goldenen Zeitalters der Niederlande, im 17. Jahrhundert. Margriet Verbeeck ist Halbwaise und lebt in Haarlem, einem Vorort Amsterdams, bei ihrem Vater Nicolaes, einem Gärtner und passionierten Tulpenzüchter. Wir begleiten Margriet über siebzehn Jahre hinweg, von 1620 bis 1637. Aus einem sechsjährigen Mädchen wird eine junge Frau, die – wie sollte es auch anders sein – sich verliebt und heiraten möchte.
Soweit also die Zutaten zu dieser Geschichte, die sich zunächst banal lesen und womöglich Banales erwarten lassen. Einen Liebesroman für frustrierte Hausfrauen? – Mitnichten!
Die Autorin hat mit ihrem Roman eine sehr ungewöhnliche Erzählung abgeliefert, die sowohl formal als auch inhaltlich stark von dem abweicht, was wir üblicherweise an Beziehungsliteratur vorgesetzt bekommen.



