Meistgelesen!

Wel­che mei­ner Buch­be­spre­chun­gen kom­men bei der Le­ser­schaft am bes­ten an? Wel­che mei­ner Re­zen­sio­nen wer­den am häu­figs­ten auf­ge­ru­fen? – Wenn man wie ich über Jah­re und Jahr­zehn­te über Bü­cher schreibt, be­kommt man zwangs­läu­fig einen Ein­druck da­von, was die Men­schen, die hier vor­bei­kom­men, am meis­ten in­te­res­siert. Viel­leicht willst auch Du wis­sen, wel­che Bei­trä­ge bis­her am bes­ten an­ge­kom­men sind? Sol­che Sta­tis­ti­ken pos­te ich übri­gens auch re­gel­mä­ßig und sehr zeit­nah auf Twit­ter un­ter @escript140.

Meistgelesen im Winterquartal 2022

Von Ja­nu­ar bis März 2022 ha­ben sich mei­ne Le­se­r¦in­nen am häu­figs­ten in­te­res­siert für:

  1. Carlos Ruiz Zafón, Das Spiel des Engels, 2008Das Spiel des Engels (2. Dezember 2021) *****
    — Eine mys­ti­sche Schau­er­ge­schich­te um den ka­ta­la­ni­schen Schrift­stel­ler Da­vid Mar­tín, der be­ses­sen ist vom Schrei­ben und nicht da­vor zu­rück­schreckt, einen Pakt mit dem Teu­fel ein­zu­ge­hen, um dem Jam­mer sei­nes elen­den Le­bens zu ent­ge­hen und end­lich ge­büh­ren­den Er­folg ein­zu­fah­ren.
  2. Carlos Ruiz Zafón, Das Labyrinth der Lichter, 2016Das Labyrinth der Lichter (18. Januar 2022) *****
    — Die ge­heim­nis­vol­le Agen­tin Ali­cia Gris er­mit­telt im Fall des spur­lo­sen Ver­schwin­dens eines spa­ni­schen Po­li­ti­kers. Als sie be­ginnt, an den rich­ti­gen Stel­len ein paar Stei­ne um­zu­dre­hen, krie­chen die Ge­spens­ter der Ver­gan­gen­heit da­run­ter her­vor. Eine span­nungs­ge­la­de­ne Ge­schich­te mit his­to­ri­schem Hin­ter­grund.
  3. La sombra del vientoDer Schatten des Windes (7. März 2006) *****
    — Daniel Sem­pe­re, der jun­ge Sohn eines Buch­händ­lers ent­deckt das Le­ben und die Lie­be, nach­dem er im sa­gen­um­wo­be­nen Fried­hof der ver­ges­se­nen Bü­cher im Her­zen Bar­ce­lo­nas eine Ro­man­ge­schich­te ent­deckt und ihr auf den Grund zu ge­hen be­ginnt. Der größ­te spa­ni­sche Ver­kaufs­er­folg seit Cer­van­tes‘ Don Qui­jo­te.

Kaum zu glau­ben aber wahr: Al­le drei Buch­be­spre­chun­gen be­han­deln Ti­tel des glei­chen Autors, Car­los Ruiz Za­fón, die noch da­zu aus dem glei­chen Zyk­lus um den Fried­hof der ver­ges­se­nen Bü­cher in der Alt­stadt Bar­ce­lo­nas stam­men.

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Die ewige Bestenliste

Seit Be­ste­hen mei­nes Bü­cher­blogs, al­so seit zwan­zig Jah­ren, ha­ben bislang fol­gen­de Ti­tel die höchs­ten Ab­ruf­zah­len be­kom­men:

  1. Fabiano Massini, El ángel de Múnich, 2020Der Engel von München (21. Juli 2020) *****
    — Ein his­to­ri­scher Kri­mi oder Thril­ler von Fa­bia­no Mas­si­mi über den Tod von Ge­li Rau­bal, der Nich­te von Adolf Hit­ler. Her­vor­ra­gend re­cher­chiert, über­aus span­nend ge­schrie­ben, aber bis­lang lei­der nicht in einer deut­schen Über­set­zung ver­öf­fent­licht. Das Ori­gi­nal in ita­lie­ni­scher Spra­che trägt den Ti­tel L’An­gelo di Mo­na­co.
  2. Drop CityDrop City (2. Januar 2006) *****
    — T.C. Boy­les Ab­ge­sang auf die Flo­wer-Po­wer-Ära. Das wahr­schein­lich bes­te Aus­stei­ger-Zeit­do­ku­ment und gleich­zei­tig die wit­zigs­te und span­nends­te Ge­schich­te über die Hip­pie-Uto­pie der Sieb­zi­ger­jah­re. Ein Mei­len­stein und aus mei­ner Sicht der mit Ab­stand bes­te Boy­le-Ro­man von al­len.
  3. Jonathan Franzen, Freiheit, 2010Freiheit (22. Dezember 2020) *****
    — In sei­ner tra­gi­ko­mi­schen Fa­mi­lien­ge­schich­te der US-ame­ri­ka­ni­schen Berg­lunds aus Min­nea­po­lis se­ziert Jo­na­than Fran­zen die vier Fa­mi­lien­mit­glie­der und den Freund des Hau­ses, Ri­chard, einen Mann für al­le Fäl­le. Eine Psy­cho­ana­ly­se aus prä-trump­scher Ära.

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Die letz­te Ak­tua­li­sie­rung die­ser Lis­ten ha­be ich hier am 01.04.2022 vor­ge­nom­men.

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