
Da ist er wieder, der Meister des Spagats zwischen Achtsamkeit und Schwerkriminalität. Nach dem Erfolg seines Debütromans Achtsam morden gestattet Karsten Dusse seinem Protagonisten Björn Diemel einen Folgeauftritt in Das Kind in mir will achtsam morden. Den zweiten Teil der Romanserie widmet Dusse dem therapeutischen Konzept des „Inneren Kindes“, das der US-amerikanische Theologe und Psychologe John Bradshaw in den 1970er und 80er Jahren konzipierte. Im Roman erhält also Rechtsanwalt Diemel zunächst einen psychotherapeutisch Crashkurs zu seinem Inneren Kind – auch diesmal wieder vom fiktiven Über-Psychologen Joschka Breitner. Im Anschluss daran meistert der Dusse-Held seine Probleme im gedanklichen Dialog mit eben diesem inneren Kinder-Ich.
Rechtsanwalt und Romanautor Karsten Dusse verlässt sich im zweiten Teil auf das Erfolgsrezept seines ersten Romans: Auf seinen trockenen Sprachwitz sowie auf die Werte-Diskrepanz zwischen spiritueller Anleitung zur Selbstfindung und den Rahmenbedingungen im Inneren eines Verbrechersyndikats.



