
Im April 2025 erschien der Roman Nirgendwann des deutschen Autors Mac Conin. Er handelt von einem krisenhaften Lebensabschnitt der jungen Wahlkölnerin Johanna, genannt Jo, die sich zwischen den Wunschvorstellungen für ihr Leben und den harten Realitäten des Lebens in einer Großstadt bewegt. Aber wo Hoffnung ist, dort tun sich auch Wege auf. Dürfen wir optimistisch sein, dass aus dem Nirgendwann vielleicht doch ein Irgendwann und Irgendwo wird?
Bevor ich mich in die Erzählung stürze, möchte ich noch auf die auffällige Gestaltung des Buchumschlags hinweisen. Es handelt sich um eine Art buntes Kartonstadtmodell des Kölner Zentrums am Rhein, das ein wenig an naive Kunst erinnert. Sehr ansprechend, wirklich gut gemacht, das hebt sich von vielen der gewohnten, gewöhnlichen Buchcovern ab¹. Und wenn man sich einmal auf der Website des Verlags umsieht, wird man feststellen, dass auch die Gestaltung anderer Titel etwas Außergewöhnliches hat. Das muss wohl an der Leitung des Verlagsprojekts liegen. – Doch darüber später mehr. Jetzt: in medias res!



