
Jenseits des Flusses ist der fünfte Roman des Schriftstellers Caryl Phillips. In seinem Werk beschäftigt sich Philipps vorrangig mit den Themen Herkunft, Zugehörigkeit und Exklusion. In Jenseits des Flusses beleuchtet er die Hintergründe des afrikanischen Sklavenhandels in einer vierstimmigen Erzählung. Ihren Ursprung nimmt die Geschichte in einem Vorwort eines namenlosen afrikanischen Vaters, der soeben seine drei Kinder Nash, Martha und Travis an Sklavenhändler verkauft hat.
Der Autor Caryl Phillips ist selbst dunkelhäutiger Westinder, weder Jude noch Europäer oder Afrikaner. Aber er weiß wovon er spricht, wenn er Nationalismus und Rassismus als schlimmste Übel dieser Welt bezeichnet.
Phillips wurde 1958 auf der Karibikinsel St. Kitts geboren, wuchs in England auf, studierte in Oxford und lehrt heute mit gut sechzig Jahren in New Haven, USA, als Literaturprofessor an der Yale University. Er hat am eigenen Leibe erlebt, was es bedeutet, „ein farbiger Einwanderer“ zu sein.
Für seinen fünften Roman, der im Original Crossing the River heißt, hat er den Commonwealth Writers‘ Prize und den James Tate Black Memorial Prize erhalten und wurde für den Booker Prize nominiert.



