
Nach seinem erratischen Abgang im dritten Band der Wallanderserie, Die weiße Löwin, galt Kurt Wallander bei seinen Leser¦innen ebenso wie bei den Kollegen in Ystad als ausgebrannt. Verbraucht. Fertig. Doch gut ein Jahr später kehrt der schwedische Kult-Kommissar entgegen aller Erwartung zurück. Die Wallander-Serie findet also ihre Fortsetzung in einem vierten Teil: Der Mann, der lächelte.
Kurt Wallanders Verantwortungsbewusstsein greift noch einmal, nachdem er von einem Bekannten um Hilfe gebeten wird: Dessen Vater sei unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Und kurz darauf wird der Bekannte selbst ermordet. Das kann ja wohl nicht wahr sein, befindet Wallander. Und deshalb kehrt er zurück in den Polizeidienst und verbeißt sich in gewohnter Manier in den Fall.
Im vierten Roman seiner Serie nimmt sich Henning Mankell des Themas Kriminalität in höchsten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kreisen an.
„Es wird ja behauptet, dass sich hinter jedem Vermögen ein Verbrechen verbirgt.“ (Seite 119)



